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Was unter dem Schlagwort „Montgelas 3.0“ als Digitalisierungsstrategie für den Freistaat Bayern vor über zwei Jahren begann, zeigt in der Zwischenzeit an vielen Stellen der öffentlichen Verwaltung Wirkung. Der Evolutionsprozess „Vom Blatt zum Byte“ ist in vollem Gange. Das bayerische E-Government-Gesetz und der E-Government-Pakt mit den Kommunen liefern eine breite Grundlage, um den Digitalen Wandel in den Behörden des Landes weiter voranzutreiben und Bürgern und Unternehmen immer bessere und effizientere elektronische Verwaltungsdienstleistungen zur Verfügung stellen zu können. Der durch die Staatsregierung finanziell massiv unterstützte Breitbandausbau sorgt zudem zunehmend dafür, dass diese Services auch – abseits der Großstädte – im ländlichen Raum zur Verfügung stehen. Acht bis 2018 über das Land verteilt entstehende IT-Labore – BayernLabs – sind explizit an Schulen, Kommunen und Wirtschaft gerichtet und sollen digitale Innovationen, modernes E-Government und eine IT-Wissensbörse unter einem Dach vereinen. Die Digitalisierung soll somit in die Fläche gebracht und vor Ort vorangetrieben werden.

Dies sind nur einige der Aktivitäten im Zuge der digitalen Evolution der öffentlichen Verwaltung des Freistaats über die im Rahmen des 3. Zukunftskongress Bayern diskutiert werden soll.
Daneben soll die Veranstaltung auch dazu dienen, die Diskussion über die Digitalisierung der Verwaltung um Impulse aus dem Ausland anzureichern. Bereits für die vergangenen Kongresse konnte hierzu hochkarätige Vertreter aus Österreich und der Schweiz gewonnen werden. Diese internationale Perspektive wird in diesem Jahr noch um einen Blick nach Dänemark erweitert. Denn vieles von dem, was dort bereits Realität ist, sollte auch in Deutschland zumindest diskutiert, wenn nicht gar übernommen werden.

Insgesamt bietet der Zukunftskongress Bayern eine breite Plattform für einen länder- und ebenenübergreifenden Dialog zu den zahlreichen Facetten der digitalen Evolution der öffentlichen Verwaltung – in Bayern und darüber hinaus.