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Die Behörden in Bayern werden zunehmend zu digitalen Organisationen. Die verschiedenen Projekte bei Staat und Kommunen sprechen hier eine eindeutige Sprache. Zurecht, denn digitale Gesellschaft und digitale Wirtschaft sind auf ein entsprechendes Pendant in der Behördenwelt – eine digitale Verwaltung – angewiesen. Mehr noch, muss es der öffentlichen Verwaltung in den kommenden Jahren gelingen, auch im Netz zu dem zu werden, was sie in der analogen Welt traditionell schon ist: ein Stück Heimat. Auf dem Weg dorthin werden die Behörden einen tiefgreifenden technologischen, organisatorischen und mitunter auch kulturellen Veränderungsprozess durchlaufen.

  • Der 5. Zukunftskongress Bayern wird dieses Thema und eine Reihe der damit verknüpften Herausforderungen aufgreifen. Einige Beispiele: Durch die Verabschiedung des Onlinezugangsgesetzes werden Staatsverwaltung und Kommunen verpflichtet bis
    Ende des Jahres 2022 ihre Verwaltungsleistungen auch elektronisch über Verwaltungsportale anzubieten und diese zu einem Portalverbund zu verknüpfen.
  • Ab dem 18. April 2020 müssen Freistaat und Kommunen laut E-Rechnungsgesetz in der Lage sein, Rechnungen elektronisch zu empfangen, weiterzuverarbeiten und revisionssicher abzulegen.
  • Die Digitalisierung – nicht zuletzt auch der Einsatz neuer Technologien – wird auch die zukünftige Arbeitsweise in den Behörden nachhaltig prägen und Prozesse sowie Strukturen innerhalb der Organisation verändern.
  • Für die Kommunen – Städte wie ländliche Regionen gleichermaßen – bietet die Digitalisierung Chancen, die Standortqualität zu verbessern und sich bei der kommunalen Daseinsvorsorge zukunftsfähig aufzustellen.
  • Die Akzeptanz digitaler Angebote der Verwaltung basiert nicht zuletzt auch auf dem Vertrauen der Nutzer in Datenschutz und Datensicherheit.

Die Veranstaltung wird eine Plattform für den Austausch über die aktuelle Entwicklung der Digitalisierung von Staat und Kommunen bieten. Dabei soll es auf der Grundlage einer profunden Standortsbestimmung insbesondere darum gehen Konzepte, Strategien und Lösungen für die weitere digitale Transformation von Staat und Verwaltung miteinander zu diskutieren. Ein intensiver und durchaus auch kontroverser Diskurs soll einen Beitrag dazu leisten, dass Staat und Kommunen zukünftig – komplementär zur analogen – eine digitale Heimat für Bürger und Wirtschaft schaffen. 2018 führte der Kongress 290 Teilnehmer ins Haus der Bayerischen Wirtschaft in München.